Bad Sachsa

Kranichstein

„Es bleicht des Mammuts Restgebein am alten, wilden Kranichstein“, reimte ein Harzer Heimat- und Höhlenforscher treffend über den Steinbruch am Kranichstein, einem über 260 Mio. Jahre alten Bergzug aus Gipsgestein bei Bad Sachsa.

Im örtlichen Steinbruch wird seit Beginn des 20. Jahrhunderts Gipsrohstein gewonnen. Darüber hinaus ist das Karstgebiet am Kranichstein neben der Einhornhöhle bei Scharzfeld ein weiterer bedeutender Fundort fossiler Tierknochen im Südharz.

Der Kranichstein liegt in der Nähe der Ortschaft Neuhof, etwa 2,5 Kilometer südöstlich von Bad Sachsa.

Der Kranichstein kann bei Wanderungen auf dem Karstwanderweg entdeckt werden, der – an den sehenswertesten Felsformationen aus Gips und Dolomitgestein vorbei – durch das Südharzer Gipskarstgebirge führt.

Im Steinbruch nahe des Kranichsteins wurden in der jüngeren Vergangenheit mehrere fossile Knochen von Höhlenbären, Wildpferden, einem Mammut und weitere Tierknochen gefunden, die heute teilweise im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover ausgestellt sind.

Weitere Informationen zur Gipskarstlandschaft Südharz, Wanderungen auf dem Karstwanderweg sowie zu Museen und Ausstellungen zum Thema Höhlenforschung erhalten Sie bei der Tourist-Information Bad Sachsa.

Kontakt Tourist-Information: +49 (0) 5523 474990

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