03.10.2018 Zeitzeugengespräch mit Marie-Luise Tröbs

In der Reihe "Grenzland-Talk" berichtet Zeitzeugin Marie-Luise Tröbs von ihren Erlebnissen der Zwangsaussiedlung aus dem Grenzgebiet der ehemaligen DDR.

Genau 57 Jahre nach den Zwangsaussiedlungen des Oktober 1961 aus dem Grenzgebiet der ehemaligen DDR, präsentieren das Grenzlandmuseum Bad Sachsa und die Tourist-Information / Bad Sachsa Holding GmbH & Co. KG zum Tag der Deutschen Einheit ein Zeitzeugengespräch und einen wissenschaftlichen Vortrag.

Am 03. Oktober 2018 beginnt die Veranstaltung ab 19.00 Uhr im Kurhaus Bad Sachsa.


Die Zeitzeugin

Marie Luise Tröbs, die amtierende Präsidentin des Bundes der Zwangsausgesiedelten in der DDR, erzählt im Kurhaus Bad Sachsa von ihren Erlebnissen der Zwangsaussiedlung am 03. Oktober 1961. Sie erlebte als junges Mädchen die Aussiedlung ihrer Familie aus dem thüringischen Geisa mit und belegt mit ihrer persönlichen Geschichte die Ungeheuerlichkeit staatlicher Repression in der ehemaligen DDR.

Ein Zeitzeugengespräch zu einem Thema, das bis heute bewegt!

Die historische Aufarbeitung

Zudem wird Dr. Anke Geier einen Vortrag zu den Zwangsaussiedlungen 1952 und 1961 halten. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Außenstelle Suhl des Landesbeauftragten des Freistaates Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Die Historikerin forscht seit Jahren zur Thematik der Zwangsausweisungen aus dem Grenzgebiet der DDR und bringt ihre Expertise mit ihrem Vortrag in das Zeitzeugengespräch ein.

Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen erhalten Sie in der Tourist-Information Bad Sachsa oder unter www.grenzlandmuseum-badsachsa.de.

> Flyer Zeitzeugengespräch mit Marie-Luise Tröbs